Ist der Nachwuchs erst einmal unterwegs ist die Freude riesig. Plötzlich gewinnen ganz neue Themen die Oberhand. Ob es um die neuesten Kinderwagen-Modelle geht oder plötzlich überall kleine Kinder zu sehen sind. Es verändert sich. Wenn man sich dann erst einmal mit dem Thema Baby auseinandersetzt kommt man schnell von Kleidung über Babybett zum Wickeln. Hier finden sich in Babymarkt und Internet unterschiedlichste Dinge, von Wickelauflage bis hin zum Windeleimer. Aber Windeleimer ist nicht gleich Windeleimer.
Eine praktische Erfindung – der Windeltwister
So gibt es heute nicht mehr nur einfache Eimer mit Deckel in denen die Windeln gesammelt werden sondern auch Neuerungen wie den Windeltwister. Die Windeltwister sind angetreten, den Geruch von vollen Windeln im Zaum, oder besser im Eimer zu halten. Zwar tut ein normaler Windeleimer auch seinen Dienst, aber bei jedem öffnen tritt auch etwas vom Geruch der alten Windeln aus.
So funktioniert ein Windeltwister
Mit einem Windeltwister werden die gebrauchten Windeln schnell und problemlos entsorgt. Außerdem sollen die Geräte besonders hygienisch sein. Besonders sind aber die unterschiedlichsten Funktionen, die den Geruch im Eimer oder in der Tüte halten sollen. Damit die Windeltwister ihren Dienst verrichten können werden spezielle Müllbeutel benötigt. Diese sind in einer Kassette in Form eines Folienschlauchs untergebracht. Zum Start werden häufig Bundles aus Windeltwister und Nachfüllkassetten angeboten. Die Nachfüllkassetten für Windeltwister gibt es neben dem Babymarkt auch in größeren Supermärkten oder Drogeriemärkten zu kaufen. Bei den meisten Modellen wird die Kassette in den oberen Teil des Windeltwisters eingelegt und der Folienschlauch wird an einem Ende verknotet und im Eimer angebracht. Dies ist wichtig, damit die erste Windel im Beutel bleibt und nicht direkt wieder herausfällt. Nach dem Einlegen der Kassette wird der Windeltwister wieder geschlossen und ist einsatzbereit.
Die gefüllte Windel wird durch eine Öffnung oben in den Windeltwister gegeben. Dann werden je nach Modell durch drehen oder drücken die Windeln in den Folienschlauch gewickelt. Daher auch der Name. Im Englischen ist „to twist“ verdrehen. Es wird also der Folienschlauch verdreht. Dadurch ist jede einzelne Windel wie in einer eigenen kleinen Tüte eingepackt und beim erneuten Öffnen des Eimers bei der nächsten Windel kann kein Geruch entweichen.
Im Windeltwister formt sich eine Windelkette in der sich volle Windel an volle Windel reiht. Durch unterschiedliche Mechaniken werden die neuen Windeln in den Müllbeutel befördert. Die meisten Modelle geben an, das so die Handhabung hygienischer ist, da die Hände nicht mit allen Windeln immer wieder in Berührung kommen. Größere Modelle sind so konstruiert, dass mehr Windeln in den Eimer passen und diese so nicht jeden Tag geleert werden müssen.
>>> Hinweis: Windeltwister finden Sie auch in unserem Windeleimer Test
Nachdem der Windeltwister voll ist wird der Folienschlauch am oberen Ende abgeschnitten und verschlossen. Anschließend wird der Windelschlauch im Hausmüll entsorgt. Wie schon zum Start muss nun wieder der Folienschlauch verknotet werden und der Windeltwister ist wieder einsatzbereit.
Der Folienschlauch wird von den unterschiedlichen Herstellern meist noch mit einem Bakterienschutz versehen, so dass sich keine Bakterien bilden sollen und so noch weniger Geruch entsteht. Auch sollen so Keime unterdrückt werden und die Hygiene der Eimer verbessert werden.
Die Windeltwister sind meist aus Kunststoff hergestellt und in unterschiedlichen Größen erhältlich. Durch die unterschiedlichen Größen und meist längliche und schmale Bauform finden sie einfach neben Wickelkommode oder Wickeltisch platz.
Windeltwister gibt es von verschiedenen Herstellern wie Angelcare, Sangenic oder Diaper Champ. Alle haben eine ähnliche Funktionsweise unterscheiden sich aber in der Art der Müllbeutel bzw. Nachfüllkassetten.